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Krieg und Frieden

Autor: Gerald Mulder
Erscheinungsjahr: 1999
Alter: ab 12 Jahren
Spielerzahl: 3 bis 4
Spieldauer: ca. 60 - 90 Minuten

Eine Kathedrale braucht das Land

Vor dem Hintergrund einer stimmungsvoll in Grafik und Spielmaterial umgesetzten Geschichtslandschaft wetteifern mittelalterliche Adelsgeschlechter um königliche Privilegien. Im Duell Ritter gegen Ritter, aber auch in der Niederschlagung von Aufständen oder der Eindämmung von Katastrophen, finden die Spieler Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Gleichzeitig müssen aber alle Beteiligten auch noch Kräfte für den Bau des großen gemeinsamen Werks, der prächtigen Kathedrale in der Mitte des Reiches, mobilisieren.

Das Land ist in Aufruhr. Kriege, Hungersnöte, Aufstände und hohe Steuern plagen das Volk. Eine Kathedrale muß her, dann zieht Frieden ein und alles wird gut. Die Spieler machen sich gemeinsam auf, dieses Symbol für bessere Zeiten zu errichten. Doch hierbei kommen sie sich fortwährend in die Quere. Wer das Schicksal des Landes am besten meistert, wird mit Privilegien und königlichen Siegeln belohnt. Setzen Sie Ihre Macht gezielt ein - zum Wohle des Landes, doch vor allem zu Ihrem eigenen Wohle - bis schließlich die Kathedrale errichtet ist und in vollem Glanz erstrahlt.

Der König des Reiches ist ein wankelmütiger Herr. Bedauerlicherweise sind Sie und Ihre Mitspieler Fürsten dieses Reiches. Auch zwischen den Fürsten steht nicht alles zum Besten, obwohl ihnen der König die Aufgabe gestellt hat, eine Kathedrale zu errichten, als Zeichen des Strebens nach Frieden. Allerdings, nur derjenige der Fürsten, der Königlicher Berater" ist, darf an der Kathedrale bauen und dafür reichlich Königliche Siegel" einstreichen. Und so kommt es, wie es kommen muß -jeder möchte Königlicher Berater" sein. Mißtrauisch sieht jeder Fürst auf die Macht des anderen und versucht, dessen Macht zu schmälern. Mit goldenen Kelchen werden gegnerische Ritter bestochen, die dann ausscheiden. Hat der Gegner noch Ritter übrig, so kämpfen Sie einen nach dem anderen im Duell nieder. Kann der Gegner Ihren Rittern nichts mehr entgegenstellen, so brennt Ihr Ritter ein Haus des Gegners ab. Gleichzeitig versuchen Sie selbst, Höfe zu bauen und aus denen Arbeiterhütten zu machen - das stärkt Ihre Macht. Aber diese Kämpfe kosten auch Sie selbst viel Kraft. Wehe, wenn Sie im nächsten Jahr ohne Macht und Schutz dastehen. Ihre Gegner haben Ihre Übergriffe noch nicht vergessen.
Krieg und Frieden

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