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Bali

Autor: Uwe Rosenberg
Grafik: Claus Stephan
Erscheinungsjahr: 2001
Alter: ab 12 Jahren
Spielerzahl: 3 bis 4
Spieldauer: ca. 60 Minuten

Im Reich der Inseln begründet sich die Herrschaft des Königs auf den Besitz der berühmten heiligen Dämonenmasken. Der königliche Zeremonienmeister, der große Puppenspieler Dalang, reist von Insel zu Insel und vergibt Dämonenmasken an jene Herrscher, die würdig erscheinen, der nächste König zu werden. Dazu sammeln die Spieler mit Hilfe von Gelehrten ihre Kräfte und mit Kriegern vertreiben sie ihre Mitspieler vom aktuellen Schauplatz. Mit geschicktem Einsatz seiner Karten strebt hier jeder nach geistlicher und weltlicher Macht.

Auf den Inseln rund um Bali tobte ein wilder Streit um die Vorherrschaft verschiedener Stämme. In einem seit Jahrtausenden von der Welt abgeschnittenen balinesischen Dorf stieß Prof. Dr. honoris aurich U.W. Rosenberg nun auf ein bislang unbekanntes Schattenspiel, in dem die Machtkämpfe jener Zeit nachgestellt werden. – Die Handlung ist, wie so oft beim Schattenspiel, eigentlich sehr einfach und plakativ: Auf vier Inseln (bei vier Spielern), die so einprägsame Namen wie „Tschakkalag“ oder „Panschar“ tragen, kabbeln sich die verschiedenen balinesischen Stämme um die Vorherrschaft. Jeder Stamm ist auf jeder Insel vertreten, und Ziel ist es, eigene Stammesmitglieder auf möglichst vielen Inseln in den Rang eines Obersten Priesters oder eines regierenden Fürsten zu erheben und dafür zu sorgen, dass diese Führungspositionen möglichst lange in der Familie bleiben. Wer es gar zuwege bringt, dass eigene Stammesmitglieder auf einer Insel gleichzeitig die Fürstenwürde und die eines Obersten Priesters bekleiden, der erringt damit einen Vorteil, den man ihm nur ganz schwer wieder streitig machen kann. – Aber es geht!

Sieger der Rangkämpfe bei „Bali“ wird der, der die meisten Punkte gesammelt hat, und es gibt nur zwei Möglichkeiten zu Punkten zu kommen. Jedes ovale Inselsiegel bringt 3 Siegpunkte. Inselsiegel erhalten die Spieler, denen es gelingt, auf einer Insel gleichzeitig den Fürsten und den Obersten Priester zu stellen. Solch ein Siegel verliert man nicht, wenn man im späteren Verlauf dieses Spieles eines oder gar beide Ämter wieder aufgeben muß; gelingt es aber einem anderen Spieler, seinerseits auf dieser Insel beide Positionen gleichzeitig inne zu haben, dann sind Siegel und Siegpunkte futsch. – Die erheblich größere Anzahl von Siegpunkten erringt man durch die Punktegeschenke, die man immer dann erhält, wenn man auf eine Insel zieht, auf der ein Angehöriger des eigenen Stammes Oberster Priester oder Fürst ist. Die Punktegeschenke, die in der Gestalt von Dämonenmasken daher kommen, werden mit fortdauerndem Spiel immer wertvoller. Das Spiel endet, sobald die letzte Dämonenmaske ihren Besitzer gefunden hat.
Bali

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